Der Geist des Waldes – Einleitung

Du gehst durch den Wald. Die Blätter der Buchen rascheln im Wind. Sonnenstrahlen werfen tanzende Lichtflecken auf den Boden. Du atmest den Geruch feuchter Erde tief ein.
Endlich bist du dem Stress und der Hektik des Alltags entkommen. Deine Füße folgen dem kiesbedeckten Weg. Doch schon bald wird dir das zu langweilig. Eine grüne Lichtung, durch die ein Bächlein plätschert, verführt dich zu einem Abenteuer:
Du verlässt den Weg.
Als du dich dem glucksenden Wasser näherst, erscheint plötzlich eine Holzbrücke mit wundervollen Schnitzereien. Wie hast du sie übersehen können? Eine Täuschung des Lichts?
Neugierig berührst du das Holz. Deine Finger fahren über die Maserung und du glaubst, die Last der Zeit zu spüren. Wer baut mitten im Wald eine Brücke über einen Bach, den man mit einem Schritt überqueren kann?
Die Frage lässt dich nicht mehr los und so betrittst du die Holzplanken, die leise knarren, während du auf die andere Seite schreitest.
Plötzlich verwandeln sich die Laubbäume in dunkle Tannen. Das Licht schwindet. Du fährst herum. Lichtung, Bach und Brücke sind verschwunden. Stattdessen versperren dir Äste mit blaugrünen Nadeln den Weg.
Du atmest bewusst langsam ein und aus, um deine aufsteigende Panik zu beherrschen. Du siehst einen Nebelfleck durch die Äste schweben. Gelächter ertönt aus allen Richtungen, mal nah, mal von fern und eine Stimme spricht: „In einer Stunde gehört deine Seele mir. Niemand ist es je gelungen, alle meine Rätsel zu lösen.

Wirst du der Erste sein, der dem Waldgeist entkommt?

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